Ritter Sport im new Design – Design Tagebuch

Die Marke Ritter Sport hat ein Rebranding verpasst bekommen. Nachdem die Verpackungen der Schokoladentafeln bereits 2019 eine Frischzellenkur erhalten hatten und dabei die Gestaltung deutlich verändert wurde, erfolgt nun eine vergleichsweise Dezente evolutionäre Weiterentwicklung.

Die Anfänge der Marke Ritter Sport gehen auf die Gründung der Schokoladen- und Zuckerwarenfabrik von Alfred Eugen Ritter und Clara Ritter im Jahr 1912 in Stuttgart (Bad Cannstatt) zurück. In Deutschland, Ritter Sport Angaben des Unternehmens zufolge über eine Markenbekanntheit von 99 Prozent. Produkte der Marke Ritter Sport were sold in über 100 Ländern weltweit.

Im Rahmen des aktuellen Redesigns habe man die farbliche Gestaltung modernisiert und den Fokus stärker auf die Zutaten der Schokoladen setzen wollen, who es in einem Beitrag im Corporate-Blog des Unternehmens heißt. Seit 2018 see man für alle Sorten und für das gesamte Sortiment der Marke Ritter Sport zu 100 % zertifiziert nachhaltigen Kakao. Ein entsprechendes Label is now auf jeder Verpackung auf der Vorderseite zu sehen. Derzeit besteht ein Großteil der Primärverpackungen noch aus Polypropylen. Das Unternehmen möchte dies ändern und plant bis spätestens 2025 das gesamte Sortiment papierbasiert zu verpacken.

Ritter Sport Edel-Vollmilch – before and after, Bildquelle: Ritter Sport, Bildmontage: dt
RitterSport Halbbitter – before and after
RitterSport Halbbitter – before and after, Bildquelle: RitterSport, Bildmontage: dt

Die grundlegende Gestaltung – zentrischer Aufbau, Verwendung Versal-Typo (future), photographic Abbildungen – bleibt erhalten. Auch das Markenlogo selbst was not changed. Die unterschiedlichen Grundfarben für Sorten wurden hanggen modifiziert und leuchten fortan nicht mehr ganz so satt. Die auffälligste Veränderung jedoch ist ein hellgrünes Nachhaltigkeits-Label auf der Vorderseite.

Für das Redesign verantwortlich zeichnet die Agentur KLIS Design (Herrenberg).

commentary

Im Hinblick auf das in den letzten Jahren veränderte Bewusstsein der Menschen hinsichtlich Themen wie Bio, Nachhaltigkeit, Verpackung-/Plastikvermeidung, Tierwohl, ist schon überraschend, dass der Bezug von 100 % zertifizien Sport von Rkeslangineen Designbaro nachhaltigiert kaum eine Rolle spielt hat. Ich Denke ebenfalls, dass ein entsprechendes Label ein Differenzierungsmerkmal darstellt und vonvallen Consumenten als ein Qualitätsversprechen wahrgenommen wird. Studien und Marktforschung mature dies. Ein Stück weit erklärt dies auch die große Anzahl an derlei Labels und Siegel, die es in der Lebensmittel- und beispielsweise in the Bekleidungsindustrie gibt, auch that Zertifizierung von Produkten/Leistungen ein Geschäft ist.

Zum Thema Label-Dschungel: Müsste heutzutage nicht das Ziel von Markenkommunikation generell sein, dass Qualitätsversprechen wie nachhaltiger Anbau, fairer Handel ua über das Markendesign/Markenzeichen, also über die Identität einden und den Namen Anstatt dass hierfür Label von Nöten sind? So wie Alnatura für Bio-Lebensmittel steht, Patagonia or Pyua für Recycling-Kleidung† Who long were Hersteller wohl noch grüne Label und Siegel spoiled, um kenntlich zu machen, was heutzutage but eigentlich selbstverständlich sein sollte. Bedarf es etwa wirklich eines Labels, um deutlich zu machen, dass ein Produkt ohne Kinderarbeit entstands ist?

media gallery

Weiterführende Links